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Katers Welt

Aktuelles von den Märkten – zum Hören und Lesen

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Aktuelles von den Märkten – zum Hören und Lesen

  • Einschätzungen von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
  • Relevante Markt- und Finanzthemen verständlich analysiert
  • Als Podcast „Mikro trifft Makro“ und als Kolumne
Podcast

Alle zwei Wochen das Neueste aus der Welt der Finanzen hören

Im Podcast „Mikro trifft Makro – Das Finanzmarktgespräch“ sprechen Deka-Chef­volkswirt Dr. Ulrich Kater und Moderator Dirk Huesmann über alles, was die Welt und die Börsen aktuell bewegt. Dabei gehen sie auf tagesaktuelle Ereignisse ein und beleuchten die Hintergründe des Marktgeschehens. Grund­legende Markt­mechanismen und -zusammenhänge werden immer wieder ein Thema sein. Reinhören lohnt sich:

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Katers Kolumne

Die wöchentliche Markteinschätzung

Lesen Sie hier die wöchent­liche Kolumne von Dr. Ulrich Kater mit seiner Ein­schätzung zu aktuellen Themen aus der Finanz­welt:

Unsicherheiten nehmen zu

Während das militärische Geschehen im Nahen Osten im Zentrum des öffentlichen Interesses steht, rücken mehr und mehr auch die ökonomischen Folgen für die Weltwirtschaft und ihre Regionen in den Vordergrund. Für Deutschland heißt das vor allem, ob das zarte Konjunktur­pflänzchen, das in diesem Jahr angefangen hat zu sprießen, durch den Iran­krieg bereits wieder zertreten wird. Dass sich vor den US-amerikanisch-israelischen Angriffen im Iran die Konjunktur­hoffnungen in Deutschland wieder aufgerichtet hatten, bestätigten eine Reihe von Konjunktur­umfragen, die noch vor Beginn des Krieges abgeschlossen worden waren. Leider ist noch kein Urteil darüber möglich, wie die Reaktion der Wirtschaft auf den sich entwickelnden Krieg gegen den Iran wirklich ausfällt. Erste Markt­ausschläge, wie der Anstieg des Rohöl­preises um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Jahresanfang, haben auf Konjunktur und Preise nur dann erhebliche Auswirkungen, wenn sie längerfristiger Natur sind.

Aus konjunktureller Sicht sind hierfür einige Wochen erhöhter Preise ohne Besserungs­perspektiven notwendig. Nach der ersten Woche dieses erneuten Krieges im Nahen Osten geht der Großteil der Analysten immer noch von einem zeitlich relativ kurzen und regional begrenzten Konflikt aus. Je länger sich dieser jedoch hinzieht, desto belastender werden die Folgen für die Konjunktur sein. Noch halten die Konjunktur­prognosen, aber die Inflations­erwartungen sind leicht angestiegen – für Deutschland für das Jahr 2026 um etwa Zehntel Prozent­punkte. Aber erst bei dauerhaften Rohöl­preisen in der Region von 150 US-Dollar pro Fass – etwa wegen einer Zerstörung und dauerhaften Bedrohung der Ölförder­infrastruktur im Golf – würde die Wirtschaft in ein Rezessions­szenario geraten. Solange diese Unsicherheiten Bestand haben, bleiben die Aktienmärkte nervös.

Veröffentlicht am: 06. März 2026

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  • Reinschauen und -hören lohnt sich

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